Traum von Amsterdam

AmsterdamHört man sich um, welche Städte man unbedingt gesehen haben soll, wird ein Großteil der Leute antworten: Amsterdam! Und wenn man dann zugeben muss, noch nie dort gewesen zu sein, erntet man nur eine beinahe erstaunt-empört hochgezogene Augenbraue. Amsterdam stand schon lange auf meiner (sehr langen) Liste mit Wunschreisezielen und in diesem Jahr konnte ich dann tatsächlich auch sagen: Es geht nach Amsterdam!

Ich habe mich schon gleich nach der Ankunft am Bahnhof in die Stadt verliebt – vom Vorplatz des schönen rotes Backsteingebäudes kann man nämlich das erste bunte Treiben und die ersten niedlich schiefen Häuser am Kanal sehen. Ich bin ein absolut begeisterter Stadtentdecker. Schon Tage vorher liege ich allen meinen Freunden mit meiner quirligen Vorfreude in den Ohren und kann es kaum erwarten, endlich in den Zug zu steigen. Also konnte ich es, nach langer Zugfahrt, auch kaum erwarten, den Rucksack abzustellen und mich zusammen mit meiner herzallerliebsten Reisebegleitung in diese lebhafte und bunte Stadt zu stürzen, die wunderschönen Grachten entlang zu schlendern, die interessanten Menschen zu beobachten und mich über die schiefen Häuschen zu freuen.

Übernachten auf dem Hostelboot

Wenn, dann richtig, haben wir uns gedacht, und ein Hostel-Zimmer auf einem Hausboot gebucht. Etwa 15 Gehminuten von Hauptbahnhof und Innenstadt entfernt, kann ich das Passengership Avanti auf dem Oosterdok nur jedem wärmstens empfehlen, wenn ihr kein Problem damit habt, in Mini-Kajüten zu schlafen (überschlagen hatte das Zimmerchen in etwa die Grundfläche meines schönen großen Bettes zu Hause). Dafür wird man von den Bootsbesitzern liebevoll umsorgt, bekommt ein leckeres Frühstück und das Ambiente des Bootes ist einfach nur gemütlich. Man merkt schnell, dass hier viel Herzblut reingesteckt wird. Abgesehen davon ist die Lage für den Preis fast nicht zu übertreffen und da wir nur zum Schlafen in der Kajüte waren, war es uns das Erlebnis wert.

Auf ins Stadt-Getümmel

Wie immer haben wir unsere Entdeckungstour zu Fuß begonnen – und zwar gleich noch am selben Abend. Ohne Stadtplan sind wir einfach auf’s Geradewohl losgestiefelt und waren begeistert! Da ich ein absoluter Wasserfan und Liebhaber bunter Architektur bin, habe ich mich in Amsterdam sofort heimisch gefühlt. Ich kann gleich schon sagen, dass meine Füße am Ende eines Städtetrips ziemlich platt gelaufen sind und sich im Gegensatz zu mir immer auf meinen doch sehr sitzlastigen Unialltag freuen.

Ein erster Eindruck:

  1. Das Venedig des Nordens hat seinen Spitznamen wirklich verdient, auch wenn es mit „nur“ 250 statt über 400 Brücken seiner italienischen Namensgeberin etwas hinterherhinkt.
  2. Die Amsterdamer lieben Blumen! Wir haben kaum eine Haustür, ein Hausboot oder einen Balkon gesehen, die nicht in voller Blüte standen oder vor denen sich die Blumentöpfe stapelten.
  3. „Achtung Fietsen“ ist nicht übertrieben! Was wir vorher von allen Seiten mit auf den Weg bekamen, war der gute Ratschlag, uns nicht von den zahllosen Radfahren überrollen zu lassen. Und wirklich – die „Fietsen“ sind allgegenwärtig und tauchen plötzlich rasant schnell scheinbar aus dem Nichts auf. Lustige Warn- und Hinweisschilder verdeutlichen einmal mehr, welche Rolle die Zweiräder in Amsterdam spielen. Überall könnt ihr euch eigene Drahtesel ausleihen und die Stadt vom Sattel aus erkunden.

Ziellos durch die Straßen schlendern, Entdecken, Genießen

Wir hatten jeden Tag viel Spaß daran, an jeder Straßenecke neu zu entscheiden, wohin es gehen sollte – nämlich immer dort entlang, wo es am schönsten aussieht. So haben wir einige schöne Ecken und Winkel, Cafés und Lädchen der Stadt entdeckt, die uns sonst entgangen wären. Besonders schön war dies im westlichen Grachtengürtel rund um Prisen-, Heren- und Kaisersgracht und am Singel entlang. Aber nicht nur die Hauptgrachten haben es uns angetan, auch die kleinen Parallelstraßen, in denen man zahllose kleine Cafés und Lädchen entdecken kann. Gleich daneben schließt sich das Jordaan-Viertel an, ein ehemaliges Arbeiterviertel, das heute von Künstlern, Studenten und jungen Unternehmern bevölkert wird. Auch hier findet man kleine, individuelle Geschäfte, die einen Besuch wert sind. Amsterdam hat auch viele kleine und große Plätze zu bieten, über die man wunderbar schlendern kann – darunter zum Beispiel der Dam, an den sich Einkaufsstraßen mit bekannten Ketten anschließen und auf dem das Luxuskaufhaus  De Bijenkorf zu finden ist. Aber auch den Leidseplein und den Spui solltet ihr euch nicht entgehen lassen.

Amsterdams Innenstadt lässt sich zu Fuß gut entdecken – man kommt schnell von A nach B und deshalb haben wir uns gegen ein Ticket für den öffentlichen Nahverkehr entschieden. Zu Fuß sieht man am Ende doch am meisten.

Die großen Museen haben wir ausgespart – es war zwar merkwürdig, die großen Rembrandts, Van Goghs und die Kunstschätze des Rijksmuseums zu vernachlässigen, das schöne Wetter und die langen Warteschlangen (Tickest unbedingt vorbuchen, vor allem beim Anne Frank Haus!) haben uns jedoch davon überzeugt, Amsterdam auf andere Art zu entdecken. Hätten wir mehr Zeit gehabt, wäre sicher auch ein Museumsbesuch drin gewesen.

Sehenswertes

Reiseführer über Amsterdam sind nicht umsonst so dick und Tipps von Freunden so zahlreich. Amsterdam hat wie jede Stadt für jeden etwas zu bieten – seht es mir deshalb bitte nach, wenn ich hier nur einen Bruchteil der sehenswerten Sehenswürdigkeiten aufschreibe. Anspruch auf Vollständigkeit wird nicht erhoben und Ergänzungen nehme ich gerne entgegen 🙂

  • Hauptbahnhof Amsterdam Centraal: Wer mit dem Zug anreist, wird dieses Gebäude gleich als erstes bestaunen können. Der Bahnhof, dessen Baustil stark von der niederländischen Renaissance beeinflusst ist, ist einfach schön anzusehen.
  • Hausbootmuseum: Beim Schlendern an den Grachten entlang haben wir uns immer wieder gefragt, wie es sich wohl auf einem Hausboot lebt. Da kam uns das Hausbootmuseum an der Prinsengracht 296 gerade recht. Liebevoll im Stil der 50er Jahre eingerichtet gibt es für 4,50 Euro genau auf diese Frage Antwort. Vorsicht, nicht den Kopf stoßen!
  • Das Nachtleben im Rotlichtviertel De Wallen um die Oude Kerk (übrigens die älteste Kirche von Amsterdam): Das älteste Gewerbe der Welt ist seit dem 13. Jahrhundert in der Amstel-Stadt heimisch und steht heute auf den meisten To-Do-Listen der Besucher. Mitten im Stadtzentrum gehört es einfach zur Stadt dazu und während Tagsüber der Alltag ganz normal über die Bühne geht, ist die Stimmung dort auch am Abend äußerst entspannt. Auch wenn man mit eher gemischten Gefühlen an den leicht bekleideten und sehr gelangweilt aussehenden Schaufesterdamen vorbeigeht, ist es auf jeden Fall einen Besuch wert. Hier und in den vielen Seitenstraßen wird die Nacht zum Tag. Rund um das Viertel findet ihr viele weitere Straßen und Gässchen, in denen sich Pub an Pub und Restaurant an Bar reiht. Wer sich hier langweilen sollte, ist selbst schuld. Wir haben uns übrigens für einen Irish Pub entschieden – sehr gute Wahl!Amsterdam
  • Spui: Auf dem Platz mitten in der Innenstadt tummelt sich das bunte Leben. Hier findet ihr viele Buchhandlungen und einen Kunstmarkt am Sonntag. Von hier aus kommt man auch zum Begijnhof.
  • Der Begijnhof ist ein kleiner grüner und ruhiger Fleck mitten im quirligen Stadtgetümmel. Hier wohnten einst alleinstehende Frauen, die sich beispielsweise der Altenpflege widmeten.
  • Vondelpark: Auf rund 47 Hektar Grünfläche kann man in dem zweitgrößten Park Amsterdams wunderbar entspannen und Energie für die nächste Stadttour tanken. Wer mag, kann es sich im Teehaus gemütlich machen oder das Freilufttheater besuchen. Oder aber wie wir ein Käse-Baguette-Picknick machen, die Füße hochlegen und Leute beobachten.
  • Der „I Amsterdam“-Schriftzug vor dem Rijksmuseum – hier könnt ihr den wohl typischsten Touri-Schnappschuss versuchen (Wenn ihr Glück habt und nicht von anderen Touris mit professionellerer Fotoausrüstung und Ellbogeneinsatz verdrängt werdet). Die Buchstaben waren ursprünglich als Marketingkampagne geplant und sind inzwischen ein bekanntes Symbol der Stadt. Heute steht der Slogan für Offenheit und Integration und die Bürger der Stadt. Ein zweites „I Amsterdam“ wandert übrigens von einem Platz in Amsterdam zum nächsten. Wir haben es durch Zufall im Vondelpark gefunden, hier war wesentlich weniger Betrieb.

Amsterdam

  • Amsterdams Märkte: Mehr darüber lest ihr in meinen Top 3.

Amsterdam für Naschkatzen

Wenn ich auf Reisen bin, möchte ich nicht nur Sehenswürdigkeiten abklappern, sondern auch kulinarische Entdeckungen anstellen und ich kann euch sagen – für einen Käseliebhaber wie mich ist Amsterdam das reinste Paradies. In der Innenstadt gibt es gefühlt an jeder Ecke einen Käseladen, der noch einladender erscheint, als sein Vorgänger in der Straße vorher. Vom jungen Gouda über seine lang gereifte Variante bis hin zu Käsesorten mit Trüffel, Lavendel oder Chili, in feinstem Käsegold, Pink, Blau oder Grün (schmeckt besser, als es aussieht!) reihen und stapeln sich hier die Käselaibe. Das Beste: Überall stehen kleine Schälchen mit Probierhäppchen. Nur die Preise sind etwas abschreckend. Auf den Märkten kosten die Stücke wesentlich weniger und schmecken genauso gut. Neckisch ist auch ein Abstecher in das kleine Käsemuseum in der Prisengracht 112, nahe des Anne Frank Hauses. Der Eintritt ist frei und im Inneren könnt ihr verschiedene Sorten probieren und im Untergeschoss eine kleine Ausstellung rund um das Thema Käse besuchen.

Lecker sind auch die – eigentlich belgischen – Waffeln. Wer nach viel Käse eine süße Abwechslung braucht, wird hier zwischen Erdbeer-Sahne- und Schokoladentoppings an einem Straßenstand oder in den niedlichen Cafés fündig. Typisch für die Niederlande sind die flachen, knusprigen Honigwaffeln, die es auch in netten Touri-Dosen verpackt überall zu kaufen gibt.

Wer gerne lecker essen gehen möchte, hat die Qual der Wahl: Zahlreiche gemütliche Restaurants laden im Stadtzentrum rund um das Rotlichtviertel zum Schlemmen und Genießen ein. Auch in Amsterdams Chinatown am Zeedijk fällt die Entscheidung schwer, wo man am besten mit dem Schlemmen beginnen soll.

Amsterdam

In Amsterdam gibt es außerdem Essen aus der Wand – klingt komisch, eignet sich aber wunderbar für einen Snack unterwegs oder für den Auftakt einer langen Nacht. In einer Art Fast-Food-Restaurant findet ihr kleine Regale, die mit Glasfensterchen versehen sind. Dahinter stecken Burger, die typisch niederländischen Frikandel und Kroketten (oder zumindest ihre Fastfoodvariante) und gebackener Käse. Für rund 1,60 Euro, die ihr in die Wand steckt, gehören die Snacks euch. Ihr wählt einfach eines der Fächer aus, drückt auf den Knopf und – Sesam öffne dich – geht das Fensterchen auf. Geschmacklich ist das Essen hier kein Geheimtipp aber ich fand es einfach lustig, diese Art des Fast-Foods einmal auszuprobieren. Guten Appetit!

Mitbringsel gesucht? Dann schaut doch im De Bierkoning in der Paleisstraat 125 vorbei, einem Bierladen, in dessen riesiger Auswahl viele außergewöhnliche Biersorten zu finden sind.

Amsterdam

Die besten Pommes der Stadt konnten wir uns natürlich auch nicht entgehen lassen. Laut zahlreichen Empfehlungen findet man die in der Voetboogstraat 31, einer kleinen Seitengasse am Spui, bei Vlaams Friteshuis. Seid ihr einmal in die richtige Gasse eingebogen, könnt ihr den Laden gar nicht verfehlen – der Geheimtipp scheint schon lange nicht mehr allzu geheim zu sein, wie die lange Warteschlange verrät. Aber das Anstehen hat sich gelohnt! Und es ist bewundernswert, wie schnell die Pommes (frisch zubereitet) da in die Tütchen geschaufelt werden. Das Besondere sind hier nicht nur die lecker krossen Fritten sondern vor allem die große Auswahl an Soßen! Neben den Klassikern könnt ihr Picadilly, Curry, Cheddar oder Zitronenmajo probieren. Auch der Preis lässt sich verschmerzen: Man bezahlt einen Grundpreis für die Portionsgröße Pommes, pro Soße kommen nochmal zwischen 80 Cent und einem Euro dazu. Im Café gegenüber darf man sogar mit Pommestüte einkehren und dazu eine kühle Erfrischung bestellen. Fazit: Diese Pommes würde ich definitiv weiterempfehlen, denn Stadtbesichtigungen machen hungrig! Außerdem ist es lustig zu sehen, wie eine ganze Gasse mit Pommes-futternden Menschen gefüllt ist…

Unsere kulinarischen Highlights: Eine Waffel zwischendurch auf dem Albert Cuyp Market und ein Picknick mit Käse und Baguette an der Kaisers-Gracht.

Amsterdam für kreative Bastler und Schnäppchenjäger

Amsterdam

Gibt es jemanden unter euch, der Perlen und Anhänger liebt? Im Jordaan-Viertel haben wir einen kleinen Perlenladen entdeckt – ein Paradies für alle, die ihre Ohrringe, Ketten und Armbänder am liebsten selbst zusammenstellen. In allen Regenbogenfarben findet ihr hier in kleinen Gläsern Perlen und Anhänger in verschiedensten Formen und Größen. Ketten, Lederbänder und Verschlüsse gibt es auch dazu. Wunderbar! Auf der Internetseite des Shops findet ihr einen kleinen 3D-Rundgang.

Wer gerne näht, sollte sich die Stoffläden und -stände auf dem Albert Cuyp Market nicht entgehen lassen. Für die vielen bunten Stoffrollen sollte man ausreichend Zeit und Budget einplanen…

Und auch alle Vintage-Fans kommen voll auf ihre Kosten. In den kleinen Lädchen, die überall im Jordaan und drei der Querstraßen zu den Grachten zu finden sind, macht es einfach Spaß, zu stöbern. Auch auf dem Waterloopleinmarket drängen sich die Klamotten- und Second Hand Stände. Gleich nebenan findet ihr einen Vintage-Kilo-Shop. Mein Tipp: Auch hier auf jeden Fall viel Zeit und ein gut bestücktes Portemonnaie mitbringen!

Meine Top 3

Platz 1: Eine Bootsfahrt.

Amsterdam hat vom Wasser aus betrachtet nochmal einen ganz anderen, zauberhaften Charme. Hier habt ihr verschiedene Möglichkeiten: Wir haben uns ein Ticket für ein Hop-On-Hop-Off-Boot gekauft und konnten damit den ganzen Tag die Grachten erkunden und so oft ein- und aussteigen, wie wir wollten – nach drei Tagen Laufen war das schlichtweg wunderbar! Auch wenn wir sonst nicht so gerne auf den top Touristenpfaden wandeln, war es hier wirklich angenehm, dass man nicht die ganze Zeit von einem Guide beschallt wurde, sondern bei Bedarf einige nette Infos über Kopfhörer abrufen konnte. Anbieter dieser Art gibt es eine ganze Menge in Amsterdam. Von Touren, die eine Stunde dauern, bis zum Tagesticket ist alles dabei. Die Fahrtrouten weichen dabei nur geringfügig voneinander ab. Etwas individueller erkundet ihr Amsterdam mit einem Tretboot, dem Wasserfahrrad. Hier seid ihr euer eigener Herr. Oder ihr mietet euch ein Partyboot. Egal wie – es lohnt sich!

Platz 2: Über Amsterdams bunte Märkte schlendern und danach in einem Café oder Coffeeshop entspannen.

Amsterdam

Ein Besuch auf einem der zahlreichen Märkte gehört zu einem Amsterdamtrip unbedingt dazu! Zwischen Ständen mit Kleidung, Trödel, Lebensmitteln, Briefmarken, Büchern, Blumen, Schmuck und Möbeln macht es einfach Spaß zu Bummeln und zu Stöbern. Leider haben wir gar nicht so viele Märkte geschafft, wie wir wollten. Von dem, was wir gesehen haben, waren wir aber begeistert.  Außer von DEM Markttipp schlechthin: dem Bloememarkt (am Singel zwischen Leidsestraat und Rokin) – den ich mir zugegebenermaßen als schwimmendes Blumenmeer vorgestellt hatte. Vielleicht waren wir auch nur an der falschen Ecke aber geboten wurden hauptsächlich Tulpenzwiebeln und Grassamen – und zwar in kleinen Markthallen auf der Straße und nicht auf dem Wasser. Meine Tipps sind deshalb:

  • Albert Cuypmarkt: Etwas im Süden des Zentrums findet ihr hier einen Straßenzug voll bunter Marktstände. Zwischen Schmuck und Kleidung, Lebensmitteln, Drogerieartikeln, Stoffen und Gewürzen macht es einfach Spaß, zu stöbern und an einem der Obst-, Käse- oder Waffelstände leckere Snacks zu probieren.
    Albert Cuypstraat, Montag bis Samstag 10 bis 18 Uhr
  • Waterlooplein-Markt: Auf dem ältesten Flohmarkt der Stadt findet ihr viele Stände mit Vintage-Klamotten aber auch viel Trödel jeder Art, Schmuck, Fahrradzubehör, Touristenandenken und Lebensmittel. Seit den 1960er Jahren findet er im jüdischen Viertel statt.
    Waterlooplein, Montag bis Samstag 9 bis 18 Uhr

Einen Coffeeshop oder ein gemütliches Café zu empfehlen ist echt schwer – bevor wir nach Amsterdam aufgebrochen sind, habe ich mich im Internet durch unzählige Top-50-Listen geklickt und konnte mich da schon nicht entscheiden. Also haben wir es so gemacht, wie wir es immer tun: Das nehmen, was in dem Moment am schönsten, gemütlichsten und am leckersten erscheint und einfach ungeachtet der Top-Listen unser eigenes Top-Erlebnis finden.

Platz 3: Die Stadt von oben betrachten.

Dazu am besten auf den 85-hohen Turm der Westerkerk (gleich neben dem Anne Frank Haus und dem Homomonument) steigen. Für 7,50 Euro (ermäßigt) wird man bis auf die erste Plattform der höchsten Kirche Amsterdams geführt und erfährt dabei einiges Interessante über den Turm und die Stadt. Bei den steilen Treppen und Holzleitern sollte man weitestgehend schwindelfrei sein aber einmal angekommen ist die Aussicht einfach wunderbar! Tipp: Es werden immer nur sechs Leute pro Tour (ca. 30 Minuten) auf den Turm gelassen. Früh da sein lohnt sich also, dann könnt ihr euch für eine noch freie Zeit eintragen lassen und in der Zwischenzeit das Viertel um die Prinsengracht herum erkunden. Erbaut wurde die Kirche 1620 bis 1631 von Hendrick de Keyser, der eine große Rolle für die Stadt spielte.

Amsterdam

Das Glockenspiel (Name) der Kirche ist übrigens nicht nur an sich eine Attraktion, es hat auch eine bewegende Geschichte: Anne Frank konnte den Klang aus ihrem Versteck im Hinterhaus hören.

Mein Fazit: Ich schließe mich all meinen begeisterten Vorrednern und leidenschaftlichen Amsterdamliebhabern an – ich bin absolut begeistert vom Charme dieser Stadt. Gerne wieder!

Eure Teresa

P.S. Natürlich haben wir auch wieder ein ländertypisches Rezept für euch ausprobiert: Diesmal etwas Süßes, und zwar das niederländische Frühstücksbrot.

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