Normandie – Cidre, Calvados und Meer

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Die Normandie ist eine Provinz im Norden Frankreichs und ist historisch in vieler Hinsicht bedeutsam. Neben der Insel Mont Saint Michel, ist die Normandie auch weltberühmt für seinen Wandteppich in Bayeux und natürlich durch die tragischen geschichtlichen Geschehnisse um den 6. Juni 1944, an dem die Alliierten an den Stränden der Normandie landeten und dieser Tag ald D-Day in die Geschichte einging.

Aber die Normandie hat noch mehr zu bieten. Eine wunderbare und empfehlenswerte Cidre-Route und leckeren Käse aus dem gleichnamigen Ort Camembert. Auch die Küstenabschnitte sind atemberaubend und die Sandstrände wunderschön. Wie beim letzten Male, möchte ich euch auch diesmal wieder meine Top Places to visit präsentieren. Da die Normandie so reich an diesen Orten ist, und ich euch natürlich wieder zahlreiche Insider-Tipps geben und typisches Essen und Trinken vorstellen möchte, gibt es meine Top 10 zuerst. Indem ihr auf die einzelen Orte klickt, gelangt ihr zu meinem dortigen Erlebnis, oder ihr scrollt wie gewohnt, wo ihr über die Top 10 hinaus noch andere Orte findet.

Meine Top 10 Orte der Normandie
1. Route du Cidre
2. Bayeux (tagsüber und abends)
3. Mont Saint Michel
4. D-Day Gedenk- und Schaustädten
Pointe du Hoc
Omaha Beach
Longues-Sur-Mer
Gold Beach (Arromanches-les-Bains)
Juno Beach (Courselles-Sur-Mer)
5. Rouen
6. Giverny
7. Honfleur
8. Beuvron en Auge
9. Caen
10. Abtei Hambye

Dienstag, 28.07.
Nachdem wir dem schlechten Wetter in der Bretagne entfliehen wollten, suchten wir unser Sonnenglück in der benachbarten Region Normandie. Weil die Insel Mont Saint Michel nicht weit von der Grenze entfernt ist, beschlossen wir noch am gleichen Tag dort hinzufahren.

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Mont Saint Michel

Seit dem wir das letzte Mal in den 90er Jahren hier waren, hat sich einiges verändert. Früher konnte man noch selbst mit dem Auto zur Insel fahren. Heute ist alles abgeriegelt. Stattdessen wurde auf dem Festland ein riesiger Parkplatz gebaut, welcher auch die einzige Parkmöglichkeit innerhalb mindestens 15 km ist. Die Parkgebühren haben es in sich. Wenn man bis 2 Stunden bleibt, bezahlt man bereits 6,30 €. Weil die Fahrt zur Insel bereits eine viertel Stune dauert, und der Aufstieg zum Kloster nochmal bestimmt eine halbe Stunde, wenn man gemütlich laufen möchte, dann hat man für die Besichtigung der Hauptattraktion gerade einmal 20 Minuten Zeit, da man ja noch zurück zum Auto muss.

Weil wir wie immer spät dran waren, war die normale Tour auch bereits im Gange. Wir hätten dann nur das Sommer Special nutzen können, wo man ein Kombiticket für die Tages- und Nachttour kauft. Die Nachttour wird jedoch nur während der Sommermonate angeboten. Dabei wird die Kathedrale beleuchtet und mit klassischen Klängen in eine wundervolle Aura getaucht. Wir haben uns zwar am Ende dagegen entschieden, konnten aber die Musik auch von au0erhalb hören. Das gute ist, wenn man immer so spät dran ist wie wir, dass der Touristenstrom dann bereits abgeklungen ist. Die meisten Gassen waren wir sogar komplett alleine. Das war mystisch, aber eindrucksvoll. Während des Auf- und Abstiegs läuft man immer etwas um die Insel herum und hat nicht nur einen tollen, sondern auch immer einen neuen Ausblick. Wenn Ihr durch die Mitte wieder zurückgeht, kommt ihr noch an einem kleinem Friedhof vorbei, anschließend eine sehr enge Treppe, die selbst ich kaum durchpasste. Dann kreuzt sich wieder die Gasse wo eigentlich alle Touristen entlanglaufen. Weil es so später war, waren wir die Einzigen.

Als wir zurück zum Auto kamen, war es mittlerweile 19 Uhr. Wir waren müde und hungrig und entschieden nur ein Stück weiter zu fahren, um uns einen schönen Platz für die Nacht zu suchen.
Gesagt getan, nach einer halben Stunde erreichten wir den kleinen Ort Genets

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Genets

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Ein winziger Ort, mit wundervollen Steinhäusern und einem kleinen Schotterparkplatz, von dem wir einem super Blick auf Mont Saint Michel hatten. Denn Zwischen Parkplatz und Mont Saint Michel lag nur eine riesige Wiese. Am Eingang des Parkplatzes stand zwar wiedermal ein „no Camping“ Schild, aber das ignorierten wir gekonnt. Sogar ein Dixi-Klo war auf der anderen Seite. Denn ein kleiner Bach teilte den Parkplatz in zwei Seiten. Jedoch konnte man zu Fuß die andere Seite über eine kleine Brücke erreichen.
Während wir kochten, wurde es langsam dunkel und der Hügel von Saint Michel leuchtete wundervoll in der Ferne. Die Wolken verschwanden und wir hatten eine sternenklare Nacht – wundervoll.

Mittwoch 29.07.
Wir frühstückten, immer noch mit dem tollen Ausblick vom Vortag und die Sonne strahlte auch endlich ins unsere Gesichter. Statt die komplette Küste in Richtung Osten zu fahren, beschlossen wir diesmal den Weg quer durchs Land zu nehmen. Aber weil wir keine Autobahnmaut bezahlen wollten, fuhren wir die kleinen Landstraßen entlang und kamen dabei mehr durch Zufall als bewusst an den Ruinen der Abtei Hambye vorbei.

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Abtei Hambye

Die Abtei wurde im 12. Jahrhundert von reichen normannischen Adeligen Guillaume Paynel gegründet, und ist nach Monat Saint Michel, die am besten erhaltene Klostersiedlung in der Normandie. Nach schneller Beliebtheit unter den Mönchen tagte 1248 sogar die Generalabtei des Benediktinerordens hier. Noch vor der französischen Revolution hatten die letzten Mönche jedoch Hambye verlassen und nachdem Napoleon die Abtei verkaufte, wurde sie als Steinbruch genutzt. Dabei wurden einige Teile abgetragen und für andere Gebäude genutzt.
Heute kann die Ruine der Abtei besichtigt werden.
Öffnungszeiten: im Sommer 10-18 Uhr
Eintritt: Normalpreis 5 €; Studenten 3,20 €

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Naron-La-Poterie

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Wie der Ortsname den Französischkennern unter euch vielleicht bereits verrät, gibt es hier Töpferwaren. Und zwar nicht nur in einem Shop, sondern hier reihen sich die Töpfereien entlang der Landstraße, welche direkt durch den kleinen Ort führt. Natürlich konnten wir da nicht einfach weiterfahren, sondern wollten uns etwas umschauen. Von kleinen Eierbechern, bis großen Gartenstatuen, konnte man hier alles erwerben. Nachdem wir in drei verschiedenen Töpfereien warne, picknickten wir dann gleich noch gegenüber. Denn dort war eine kleine künstlich angelegte Wiese und wahrscheinlich ein Boule-Schotterfeld, mit einem kleinen Toilettenhäuschen. Die Sonne prasselte auf unsere Haut und wir genossen unsere Siesta. Am frühen Nachmittag fuhren wir dann zu unserem eigentlichen Ziel des Tages, nach Bayeux.

Bayeux

Als wir die Innenstadt erreichten, brauchten wir nicht lange, bis wir einen Parkplatz fanden, wo wir sogar für 4 Stunden mit Parkscheibe kostenlos stehen konnten. Einmal um die Ecke gebogen, und schon waren wir im Trubel der Stadt und seiner Touristen. Jedoch ist der Gang durch die Altstadt mit seinen vielen Fachwerkhäusern, Kopfsteinpflasterstraßen und Geschäften sehr empfehlenswert. Sobald man die Hauptstraßen in eine der vielen kleinen Gassen abbiegt, kann man dem Trubel gut entfliehen. Darüber hinaus besitzt die Stadt viele Parkwege, die den Fluss Aure entlang führen, der sich 4 Kilometer durch die Stadt zieht. Dafür folgt ihr einfach den kleinen Bronzeprägungen mit dem Baumsymbol darauf, die über in der Innenstadt auf dem Fußweg eingelassen wurden.

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Obwohl wir uns gerne durch Städte treiben lassen, ohne irgendwelche Informationen vorher zu lesen, wollten wir uns diesmal über die Möglichkeiten in der Stadt Bayeux informieren. Denn hier gibt es einfach zu viele interessante Dinge zu sehen, die wir nicht verpassen wollten. Die Touristeninformation war direkt auf der Brücke, wo an diesem Tag eine britische Pfadfinder Kapelle spielte und die Stadt in eine noch lebendigere Atmosphäre tauchte. Die Dame in der Information war sehr nett und hilfreich. Teilweise sprechen einige der Angestellten neben Englisch auch Deutsch. Nachdem wir unser Infomaterial zusammen gesucht hatten, liefen wir durch die Stadt zur Tapisserie von Bayeux.

Tapisserie

In der Tapisserie de Bayeux wollten wir ein Meisterwerk der romanischen Kunst besichtigen – den Wandteppich von Bayeaux. Er wurde im 11. Jahrhundert gefertigt, und ist sage und schreibe 70 m lang und 50 m hoch. Die Stickereien auf dem Teppich erzählen die Eroberung Englands im Jahre 1066 durch den Herzog der Normandie, Wilhelm des Eroberers. Der Teppich stellt ein einzigartiges Erzeugnis in Europa des Mittelalters dar und ist daher definitiv sehenswert. Auf den Weg entlang des 70 Meter Teppichs erhaltet ihr einen Audio-Guide, der euch jedes einzelne Bild beschreibt. Die Besichtigung dauert rund 30 Minuten, weil der Audio-Guide mit den Phasen auf dem Teppich abgestimmt ist.
Wir waren kurz vor Schließung da, und mussten noch ca. 20 Minuten in der Schlange warten.
Eintritt: Normalpreis 9€, Studenten 4€
(Kombitickets mit 2 oder 3 weiteren Museen in Bayeux möglich)
Beeindruckt und geschichtlich wieder auf trapp gebracht, brauchten wir jetzt erst einmal eine Erfrischung. Weil die Normandie wie auch die Bretagne bekannt für Ihren Cidre ist, wollten wir natürlich so schnell wie möglich auch den normannischen Cidre probieren, der anders im Geschmack seien sollte, als der Bretonische. Zwar gab es in Bayeux keine Apfelbaumfarm, aber ein Geschäft, das die Produkte der eigenen Farm verkauft. Neben Cidre, sind in der Normandie aber noch zwei weitere alkoholische Getränke sehr beliebt, welche ebenfalls vom Saft der Äpfel ihren besonderen Geschmack erhalten – Calvados und Pommeau. Pommeau wird auch Aperitif Normand genannt, und ist wie der Name bereits verrät ein alkoholisches Getränk, das ihr vor dem Essen genießen könnt. Calvados dagegen trinkt man nach dem Essen als Digestif wie ein Brandy oder Cognac. Darüber hinaus gab es in dem Laden aber auch Cidre-Essig, und verschiedene Gelee- und Marmeladensorten, welche ebenfalls Cidre oder Calvados beinhalteten. Nach einer interessanten Verkostung, nahmen wir von allem etwas mit. Preislich war der Cidre etwas intensiver als direkt von der Farm oder vom Markt, aber noch im Rahmen (3,95 €). Der Laden heißt Calvados & Cidre Lecornu und befindet sich rund 100 m von der Kathedrale entfernt auf dem Place Charles de Gaulle.

Auf dem Rückweg kamen wir an der Kathedrale von Bayeux vorbei, die mit ihrer beeindruckenden Architektur eine der sehenswertesten Kathedralen in der Normandie ist.

Hier kam man sich auch die Schatzräume in einer geführten Tour anschauen. Am späten Nachmittag fuhren wir dann weiter Richtung Küste zu den weltberühmten Landungsstränden. Zunächst hielten wir jedoch am Pointe du Hoc.

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Pointe du Hoc

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In der Nähe des kleinen Ortes Insigny-sur-Mer befindet sich der Pointe du Hoc, der zu den wichtigsten strategischen Küstenstützpunkten der Deutschen im 2. Weltkrieg gehörte, und am 6. Juni 1944 von den US-amerikanischen Rangern von Colonel Rudder eingenommen wurde. Das beeindruckende bei dieser Operation war, dass die speziell ausgebildeten Ranger die 30 Meter hohen Kalksteinklippe mit Klappleitern hinausstiegen.

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Die Besichtigung des historisch wichtigen Stützpunktes ist kostenlos. Auf dem Pointe du Hoc sind in 30 m über dem Meer, noch heute die Ausmaße und Überreste der entscheidenden Tage zusehen. Noch ca. 10 Bunker kann man hier besichtigen und besteigen, teilweise sogar hineingehen. Überall sind Schilder aufgestellt, die eine Geschichte dazu erzählen. An den Bunkern sieht man auch noch die Einschusslöcher und Grantensplitter. Besonders erstaunt waren wir aber über die riesigen Krater, die durch den Bombeneinschlag teilweise 3 Meter tief waren.

Immer wieder hatten wir Bilder vor Augen, wie es wohl hier vor 76 Jahren ausgesehen haben muss. Während heute Kinder rennend und lachend durch die tiefen Löcher in der Erde laufen, kämpften hier die Soldaten und Ranger auf beiden Seiten um ihr Leben. Wir waren deshalb etwas Zwiegespalten, ob wir es gut heißen sollen, dass manche Eltern ihre Kinder da durch laufen ließen, andererseits muss es wohl im Sinne derjenigen gewesen sein, die für Frieden kämpften. Als wir dann aber einen jungen in den Krater pinkeln sahen und die Mutter das auch noch befürwortete, war das etwas zu viel für unser Verständnis. Gedenkstätten sollte man, wenn man sie besichtigt doch mit dem nötigen Respekt besuchen.
Für uns ging die Fahrt trotz des kleinen Ärgerns dann weiter zum Omaha Beach, welcher neben dem Sword, Juno, Gold und Utah Strand, einer der fünf Landungsstrände der Alliierten am 6. Juni 1944 war.

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Omaha Beach

Der Omaha Beach erstreckt sich über eine Distanz von 10 km Länge und war damit der weiteste Landungsabschnitt der Alliierten. Wie der Pointe du Hoc, war auch der Omaha Beach im rund 50 km breiten Verteidigungsbereich der Deutschen. Neben 13 gut befestigten Stellungen wurde das Gebiet 1943 auch mit Mienen ausgelegt, die bis unter die Ebbe-Wasserlinie reichten. Darüber hinaus wurden Panzersperren aus Eisenträgern, Stacheldraht und die Hochpfähle gegen Luftlandungen und anlaufende Landungsfahrzeuge errichtet. Unter dem Code-Namen Omaha kämpften die US-Amerikaner bis zum Sieg erbittert. Aufgrund der 3000 Männer, die dabei ihr Leben verloren, ging der Strand auch als „Bloody Omaha“ in die Geschichte ein.
Weil es langsam dunkel wurde und unser Magen nach dem ereignisreichen Tag knurrte, beschlossen wir am Strand zu bleiben und den heutigen friedlichen Blick in die Ferne besonders zu genießen.


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Donnerstag 30.07.
Nach einem stärkenden Frühstück beschlossen wir auf dem Weg zum nächsten Landungsstrand in Port-en-Bessin-Huppain zu halten.

Port-en-Bessin-Huppain

Dort besuchten wir den Fischmarkt, der sich direkt am Hafen befindet. Wer gerne Meerestiere ist und diese günstig erwerben will, dem kann ich diesen Markt nur empfehlen. Hier kommt der Fisch direkt aus dem Netz auf die Ladentheke. Einfacher, frischer und günstiger geht es nicht.
Auch der Ort selbst ist sehenswert. Wir sind am Hafen entlang geschlendert, wo die Schiffe und Boote stetig ein- und ausfahren. Über eine bewegliche Fußgängerbrücke kann man den Hafen überqueren, wenn gerade kein Schiff kommt. Nachdem wir noch an den kleinen Cafés vorbeigeschlendert waren, fuhren wir mit dem Auto weiter zur Batterie Longues-sur-Mer.
Wenn ihr im Sommer freitags nach Port-en-Bessin-Huppain fahrt, dann geht auf jeden Fall zum Nachtmarkt. Der soll sehr gut sein, und um 22 Uhr gibt es dann noch ein tolles Feuerwerk über dem Hafen.

Batterie Longues-sur-Mer

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Diese ist die noch einzige erhaltene Küstenbatterie, die noch Kanonen im Geschützbunker stehen hat. Sie befindet sich in der Nähe des Ortes Longues-sur-Mer hatte sich am 7. Juni kampflos den Briten ergeben. Heute ist die Batterie ein kostenloses Freiluftmuseum. Nach unserem Rundgang, fuhren wir von dort aus weiter zur Steilküste, an der wir oberhalb auf einer Wiese picknickten. Hier genossen wir die atemberaubende Aussicht aufs Meer und die Küste. Gleichzeitig sahen wir bereits die Überreste der schwimmenden Plattformen des damals von den Briten angelegten künstlichen Hafens.

Wer Lust hat und gut trainiert ist, kann die Strecke auch an der Steilküste entlang laufen. Wir sind jedoch nach unserer Mittagspause mit Auto weiter zum Gold Beach gefahren.

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Gold Beach

Wie bereits erwähnt war der Gold Beach der britische Landungssektor. Bis zum frühen Abend des 6. Junis 1944 brachten die Briten erstaunliche 25000 Mann an Land. Wie auch die anderen Strände, sind diese heute neben dem historischen Aspekt, auch touristischer Anziehungspunkt zum Baden. Überall in der Stadt Arromanches stehen Erinnerungstafeln und Beschreibungen zum damaligen Geschehen. Zudem ist hier auch die Erfindung der schwimmenden Plattform durch ein lebensgroßes Modell dargestellt. Beim entlang laufen der Promenade entdeckten wir dann noch ein Graffiti im Banksy-Stil, dass uns sehr berührt hat. Unten auf dem Bild sieht man kleine Mohnblumen, die besonders im englischsprachigen Raum als Symbol des Gedenkens an Opfer von Kriegen, besonders auch der beiden Weltkriege, gelten.

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Juno Beach

Dieser Strandsektor wurde den Kanadiern zugewiesen und lag zwischen den britischen Landezonen des Sword und Gold Beaches. Trotz herber Verluste am D-Day schafften es am Ende des Tages 21000 kanadische Soldaten an Land zu gehen. Auch hier stehen heute zahlreiche Denkmäler und wie auch an den anderen Stränden gibt es ein Museum. Junge Kanadier führen indes Touren rund um das Gelände und den Strand durch, und erzählen begeistert was die Kanadier alles an diesem Tag erreicht hatten.
Unser letzter Strand für diesen Tag war der Sword Beach.

Sword Beach
Hier reichte unsere Energie jedoch nur noch für einen kurzen Blick und eine kleine Runde am Strand entlang. Auch hier lässt sich nicht mehr annähernd erahnen, was sich vor über 70 Jahren abgespielt hat. Dieser Strandabschnitt war damals eigentlich den Briten zugeordnet. Damit jedoch auch die Franzosen hier Landen konnten, unterstützten sie die Briten in diesem Abschnitt.

D-Day Mussen bei den Landungsstränden und in Bayeux
• Musée Mémorial de la Bataille de Normandie
o Eintritt: Normalpreis 7 €; Studenten 5,50 €
o Öffnungszeiten: Sommer 9:30-18:30Uhr
• Musée du Débarquement
o Eintritt: Normalpreis 7,90 €; Studenten 5,80 €
o Öffnungszeiten: Sommer 9-19Uhr
• Arromanches 360
o Eintritt: Normalpreis 5 €; Studenten 4,50 €
o Öffnungszeiten: Sommer 9:40-18:40Uhr
• Musee D-Day Omaha
o Eintritt: Normalpreis 5,70 €; Studenten 3,50 €
o Öffnungszeiten: Sommer 10-19Uhr
• Centre Juno Beach
o Eintritt: Normalpreis 7 €; Studenten 5,50 €
o Öffnungszeiten: Sommer 9:30-19Uhr
• Overlord Museum
o Eintritt: Normalpreis 7,50 €; Studenten 5,50 €
o Öffnungszeiten: Sommer 9:30-19Uhr
• Big Red One Museum
o Eintritt: Normalpreis 5 €; Studenten 3,50 €
o Öffnungszeiten: Sommer 9-19Uhr
• Liberators Museum – Normandy 1944
o Eintritt: Normalpreis 4 €; Studenten 2,50 €
o Öffnungszeiten: Sommer 10-18Uhr
• Musee Memorial d´Omaha Beach
o Eintritt: Normalpreis 6,50 €; Studenten 5,20 €
o Öffnungszeiten: Sommer 9:30-19Uhr
• Musee des Rangers
o Eintritt: Normalpreis 4,40 €; Studenten 3,30 €
o Öffnungszeiten: Sommer 14-18Uhr
• Musee des Epaves Sous-Marines
o Eintritt: Normalpreis 7 €; Studenten 4 €
o Öffnungszeiten: Sommer 10-19Uhr
• Musee de la Bataille de Tilly-sur-Seulles
o Eintritt: Normalpreis 4 €
o Öffnungszeiten: Sommer 10-18Uhr
• Musee America –Gold beach
o Eintritt: Normalpreis 4,50 €; Studenten 2,50 €
o Öffnungszeiten: Sommer 10:30-17:30 Uhr

Die Museen sind in den Orten leider alle nicht kostenlos. Sehenswert sind das Arramanches 360, das Museum Débarquement, Musee de la Bataille de Tilly-sur-Seulles und das Musee des Rangers. Leider hatten wir manchmal das Gefühl, das aus diesen schrecklichen Ereignissen heute viel Geld gemacht wird. Überall stehen am Straßenrand riesige Banner mit einer lachenden Familien dargestellt und wo in englischer Aufschrift „Expirience D-Day“, so nach dem Motto „Erlebe den D-Day noch einmal hautnah mit der ganzen Familie“. Auch in Bayeux und in den anderen kleinen Orten in Strandnähe gab es zahlreiche Geschäft, die Gegenstände aus „Kriegszeiten“ und Kriegsspielzeug verkaufen.
Nachdem wir einen so emotionalen und historisch geladenen Tag hinter gebracht hatten, brauchten wir für den Abschluss doch noch etwas Freudigeres. Wir beschlossen uns deshalb mal wieder Muscheln zu kaufen und mal wieder „Moules et Frites“ zu kochen, was auch hier in der Normandie ein traditionelles Gericht ist. Anschließend fuhren wir noch einmal nach Bayeux, da wir von einer spektakulären Lichtprojektion gehört haben.

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Bayeux

Wir wollten an diesem Abend unbedingt noch einmal nach Bayeux, weil uns die spektakuläre Lichtprojektion empfohlen wurde.
Dieses sehenswerte Spektakel, das nur im Sommer stattfindet, wird immer Dienstag, Donnerstag und Samstag ist die Lichtprojektion auf den riesigen über 315 Jahre alten Baum neben der Kathedrale von Bayeux. Auch das Gotteshaus selbst leuchtet während der Show in verschiedenen Farben. Unter dem Motto „Á Bayeux la liberté a ses racines!“, was so viel bedeutet wie, Freiheit hat ihre Wurzeln in Bayeux, dauert die Lichtshow immer 30 Minuten und wiederholt sich dann die ganze Nacht über. Die Projektion ist zudem geschichtlich untergliedert und zeigt 16 verschiedene Phasen wie zum Beispiel die Französische Revolution, Jeanne D´Arc usw. An den Haus- und Kirchwänden wird zudem das Wort Freiheit in vielen Sprachen übersetzt projiziert.

Nicht weit vom Stadtkern sind einige kostenlose Parkmöglichkeiten, wo ihr bis 4 Stunden mit dem Auto stehen könnt. Weil die Lichtshow abends ist, findet man in der Zeit auch sehr gut einen Parkplatz. Tagsüber muss man vielleicht etwas schauen, wenn man gerne kostenlos zum Stadtzentrum parken möchte, aber fündig wird man eigentlich trotzdem schnell. Für uns hieß der Nachtschlafplatz heute auch Bayeux, weil wir zu kaputt waren, um uns noch einen besseren Platz zu suchen.

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Freitag, 31.07.
Caen

Auch an Caen ging der zweite Weltkrieg nicht einfach so vorbei. Die Stadt war 1944 Wochen lang Teil eines erbitterten Kampfes. Überall kommt man deshalb auch an Erinnerungstafeln und Monumenten vorbei. Die Stadt wurde ursprünglich von Wilhelm des Eroberers gegründet. Er lässt oberhalb des Flusses eine Mauer bauen und eine Festung bauen, die heute eines der größten mittelalterlichen Befestigungswerke in Europa ist. Die Burg ist das ganze Jahr über kostenlos zugänglich.

Nachdem man durch das große Eingangstor durchgelaufen ist, steht man im Inneren der Festung, in der auch Ausgrabungen, ein Versammlungsaal und ein Museum stehen. Einen besonders tollen Ausblick, habt ihr von der Mauer. Vor den Festungsmauern dient die Wiese vielen Studenten und Touristen als Erholungs- und Entspannungsort.

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Vom Haupteingang aus rechts gelangt man in das alte noch bestehende Viertel, in dem sich ein krummes und schiefes Fachwerkhaus nach einander aneinander reiht. Aber nicht nur die Häuser liegen hier dicht an dicht, durch die komplette Gasse ziehen sich Restaurants und Bars. Tagsüber leer, werden sie nachts zum Anziehungspunkt vieler Touristen und Einheimischen.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die von Wilhelm des Eroberers gegründete Männerabtei. Sie ist die erste von zahlreichen Prunkbauten der Stadt, und heute auch Grabstätte Wilhelms. Das Rathaus schließt sich hier an das Gebäude an und auch eine Polizeistation dort. Das Gegenstück, die Sainte-Trinité, ist die zweite gestiftete Abtei des herzoglichen Paares, die jedoch als Frauenabtei gegründet wurde.

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Beide Abteien sollten als Buße gelten, weil Wilhelm und Mathilda gegen den Willen des Papsts den Bund der Ehe eingingen. Definitiv eine schöne und sehenswerte Stadt.
Nachdem wir Cean erkundeten, wollten wir für den Abend nochmal zum Meer fahren. Auf dem Weg aus der Stadt entdeckten wir einen Markt am Hafen. Dort gab es viele regionale Produkte wie Camembert, Crepes, Cidre und Schmuck. Besonders günstig und lecker war der Cidre für 2,50 € die Flasche.

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Samstag, 01.08.
Nachdem Frühstück ging es heute wieder landeinwärts.

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Route du Cidre

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Während unserer Reise durch die Region Calvados in der Normandie begegneten
wir immer wieder Schilder die auf Cidre und Calvados Farmen hinwiesen. Östlich von Caen gibt es sogar eine „Route du Cidre“. Diese ausgeschilderte Rundfahrt durch das Cider-Gebiet, kann man selbst machen. Auf der gesamten Strecke liegen 17 Cidre-Farmen, die nur je ein paar Meter oder Kilometer voneinander entfernt liegen. Wir haben für Euch einige dieser Farmen besucht, und deren Cidre für Euch getestet..;-)
Eigentlich wollten wir die komplette Strecke (ca. 40 km) mit dem Fahrrad innerhalb zwei Tage bewältigen, aber wir unterschätzten etwas die Hügel der Region Pay D´Auge in der die Route die Cidre lag. Deshalb beschlossen wir die erste Strecke mit dem Auto zu fahren und unser Auto später in Cambremer zu parken, von wo wir anschließend die anderen Farmen mit dem Rad besuchen. Ausgangspunkt war der kleine Ort Beufron-en-Auge.

Beuvron en Auge

Ein sehr süßer, kleiner Ort, welcher bei Besuch der Region definitiv nihct verpasst werden sollte. Mit seinen zig Fachwerkhäusern, teilweise Reetdächern und ganz viel Charme, ein perfekter Start für die Route de Cidre.
Hier in Beufron-en-Auge gibt neben den zahlreichen kleinen Restaurants, Hut- und Antiquitätengeschäften auch einen Cidre-Bauer, der seine Produkte direkt im Ort verkauft. Hier haben wir jedoch nur geschaut, weil wir ja noch einige Bauern vor uns hatten.

Nach einem kurzen Picknick zur Stärkung fuhren wir zu den ersten drei Cidre-Bauern. Der nächste Ort war dann bereits Cambremer. Dort entdeckten wir einen kostenlosen Parkplatz für Camper und Vans, wo wir das Auto gleich stehenließen, und mit dem Fahrrad die nächsten beiden Farmen anfuhren. Zur ersten der beiden Farmen war es so hügelig, dass wir nicht wussten ob die Farm noch offen hat, wenn wir ankommen. Nach einer gefühlten Stunde bergauffahren erreichten wir endlich den Hof. Zunächst sah alles ziemlich geschlossen aus, aber den Bauer schließlich fanden wir den Bauer bei der Arbeit auf dem Hof,. Der öffnete nochmal seinen kleinen Laden für uns, und wir konnten doch noch unseren wohlverdienten Cidre trinken. Anschließend fuhren wir noch zu der zweiten Farm unterhalb des Hügels, wo sich auch noch ein Dritter Cidre-Anbauer befinden sollte, den wir zum Schluss leider nicht mehr gefunden hatten.

1. Familie DUPONT

Beeindruckend ist bereits die Einfahrt zum Grundstück, die ca. 200 m lang ist und man auf ein Herrenhaus zu Fährt. Der Verkauf findet in einem Nebengebäude auf der linken Seite statt. Direkt dahinter befindet sich die Apfelbaumplantage, die man zum Besichtigen herzlich eingeladen wird. Trotz, dass im Geschäft einiges los war und der Besitzer alleine, bekamen wir gleich ein Glas Cidre gereicht. Der Cidre war im Geschmack erfrischend und etwas bitter im Nachgeschmack. Der Bauer, der sehr gut Englisch gesprochen hatte, erklärte uns, dass bei der Produktion verschiedene Afeltypen benutzt werden, zu einem Teil saure und bittere Äpfel.
Preise Cidre: 4,90€-11€ pro Flasche

2. Monsieur Francois HELIE

Unser nächster Stopp war eine sehr traditionelle und familiäre Farm. Ein älterer Herr, der uns nett empfing und zu seinem kleinen Büro neben der Küche des Hauses führte. In dem kleinen Raum befand sich ein massiver Holzschreibtisch, ein Kühlschrank mit Cidre und ein Regal mit Bildern und mehr Flaschen. Er füllte unsere Gläser reichlich, und erklärte uns den Unterschied zwischen trocken (brut) und lieblichen (demi-sec) Cidre. Beide waren sehr lecker. Der liebliche süß und fruchtig, aber auch der trockene war fruchtig und erfrischend.
Preise Cidre: 2,60 € Flasche

3. Madame Marie-Louise FOUCHER

Auch die nächste Farm scheint sehr familiär. Das Grundstück liegt an einem Hang, an dem man auch an den Obstbäumen vorbeikommt. Eine Ältere Dame empfing uns sehr freundlich und führte uns gleich zu einer Tür seitlich des Hauses, wo sich der Lager-, Verkostungs- und der Verkaufsraum befinden. Denn es war ziemlich dunkel, kalt und feucht. Auch hier probierten wir beide Cidre-Sorten (lieblich und trocken). Der Unterschied zwischen trocken und lieblich war größer herauszuschmecken. Sehr fruchtig beide. Wir bevorzugten die süßere Variante.
Preise Cidre: 3 € pro Flasche

4. Monsieur et Madame GIARD

Nachdem wir eine gerade mal 2,5 km Strecke mit dem Fahrrad hinter uns gebracht hatten, kamen wir sehr durstig und erschöpft bei unserem Vierten Cidre-Bauern an. Mittlerweile war es 18 Uhr und wir dachten, dass dieser Bauer bereits geschlossen hatte. Aber nach kurzem Herumschauen auf dem Hof, entdeckten wir Monsieur Giard, der sein Geschäft für uns noch einmal öffnete. Unser Aufenthalt war dann eine halbe Stunde mit Verkostung und zahlreichen Informationen zur Cidre-Herstellung und Tipps zur Umgebung, die uns Monsieur Giard gab. Die Anbaufläche beträgt 110 ha, wobei er auch Milch und Rindfleisch produziert. Der Unterschied zwischen trocken und lieblich war auch hier geschmacklich klar zu erkennen. Beide sehr erfrischen, der eine süß und der andere trocken aber nicht bitter.
Preise Cidre: 3 € pro Flasche

5. Familie GRANDVALE

Unsere letzte Cidre-Farmerfahrung war bei Familie Grandvale. Wobei wir der Familie nicht begegneten. Das Grundstück ist sehr schön hergerichtet. In einer großen alten Scheune befinden sich ein Videofilmraum, ein Raum mit riesigen Eichenfässern, in dem der Calvados gelagert wird, und ein Raum mit den Original Maschinen, die für die Cidre Herstellung verwendet werden (Apfelzermürber, Apfelsaftpresse).
Im Haus Gegenüber befindet sich der Laden, in dem neben Cidre und Calvados auch Käse verkauft wird. Die Milch stammt dabei von den eigenen Tieren. Hergestellt werden die Camemberts jedoch auf einer anderen Farm. Darüber hinaus gibt es noch Poiré, das Pendent zum Cidre, hergestellt aus Birnen. Jedoch ist dieser geschmacklicher sehr mild und die Birne lässt sich nur schwer herausschmecken. Auch die Auswahl an Cidre ist hier im Vergleich zu den anderen Bauern etwas größer. Es gibt einen trockenen, zwei halbtrocken (2013 und 2014) und einen lieblichen Cidre. Alle schmeckten im Nachgeschmack etwas vergoren, was jedoch sehr üblich für die meisten Cidre ist.
Preise Cidre: 3,50 € pro Flasche

6. Familie HUET

Am zweiten Tag unserer Tour fuhren wir wieder mit dem Auto los. Etwa 100 Meter von unserem Schlafplatz entdeckten wir dann den Cidre-Bauer Huet. Nachdem wir den vorhergehenden Abend uns die Beine abgestrampelt haben, war das natürlich jetzt ein Lacher.
Schon beim Betreten des Grundstücks sahen wir noch ein paar andere parkende Autos, die schon darauf hinweisen ließen, dass es hier schon etwas professioneller und kommerzieller von statten geht. Nachdem man das Geschäft betritt, liegt auf der linken Seite ein Raum, indem man sich den Cidre und Calvados-Prozess anhand der Maschinen und Bildbeschreibungen anschauen kann. Auch die Auswahl war hier größer. Hier kann der Besucher zwischen trockenen, halbtrockenen oder süßen Cidre oder Birnen-Cidre wählen. Birnen-Cidre war im Allgemeinen nicht so unseres, da dieser sehr mild im Geschmack ist. Der Cidre war dagegen sehr lecker, etwas herber, aber erfrischend. Darüber hinaus gibt es hier Pommeau und unterschiedlich lang gereiften Calvados. Neu war der Creme Pomme Verte, Creme Calvados und Liqueur de Poire au Calvados. Nach einer langen und umfangreichen Verkostung, kauften wir zumindest zwei Flaschen Cidre, die sehr lecker waren
Cidre
• Brut – trocken (3,20 €) 4 %
• Doux – lieblich (3,20 €) 2,50 %
• Demi-Sec – halbtrocken (3,60 €) 3,5 %
• Birne 3,70 €
Creme de Calvados
• 50 cl 13,50 €

7. Familie BIGNON

Das Grundstück selbst ist etwas unauffällig und evtl. nicht gleich zu finden. Hier wurden wir gleich nach Einfahrt auf das Grundstück von einem riesigen Hund begrüßt, gefolgt von einer netten Dame. Wie sich dann schnell herausstellte, war sie die Tochter von Herrn Bignon. Weil Herr Bignon selbst im Ruhestand ist, übernahm sie nun die Geschäfte. Gleichzeitig waren wir über sehr guten Englischkenntnissen überrascht. Wie sie kurze Zeit später dann aufklärte, kam das durch ihre Tätigkeit als Englisch-Lehrerin. So hatten wir nun die Möglichkeit uns auch einmal ohne Händen und Füßen gut zu verständigen, und noch ein paar Inseider-Tipps zu erfahren. Denn Frau Bignon hat sich viel Zeit für uns genommen.
So hat sie uns beispielsweise erläutert, dass sie den Cidre auf ihrer Farm noch in den riesigen Holzfässern lagern, nicht filtern und nur die Hefe aus der Apfelschale und den Fruchtzucker der Äpfel benutzen. Darüber hinaus sind die Äpfel alle Bio und unbehandelt. Denn sie erklärte, dass viele Bauern heutzutage ihren Cidre Filtern, Hefe und Zucker hinzufügen, damit sie den Alkoholgehalt strecken und die süße beibehalten könnten. Der Cider war sehr lecker im Geschmack, süß, fruchtig und sprudelig. So dass beim Öffnen der Flasche der Cidre keine Zeit verlieren wollte, rauszukommen. Ein Grund dafür, dass die Bignons nicht exportieren, sei, dass sie ihren Cidre nie gleich fermentieren können. Jede Ernte und Cidre-Herstellung ist anders. Deshalb wollen sie ihre Produkte lieber lokal verkaufen, damit die Kunden zunächst kosten können. Nach einer interessanten kostenlosen Verkostung, einem nettem Gespräch und drei Flaschen mehr im Gepäck verabschiedeten wir uns freundlich.
Cidre (trocken, lieblich, halbtrocken) 3,15 €
Pommeau 11€

8. Familie VILAIN

Unser letzter Hof auf unseren lustigen, spannenden und erlebnisreichen Tour de Cidre war der der Familie Vilain. Um noch einmal all unser französischen Vokabeln und Zeichensprache-Tricks üben zu können, sprach Herr Vilain kein Wort deutsch oder englisch. Doch das machte nichts, denn sein Cidre-Keller in einer alten Fachwerklehmhütte hatte Charme und auch bei der Verkostung Schank er uns einiges ein. Nachdem wir uns wieder einmal für zwei Flaschen entschieden, hatten wir noch die Auswahl zwischen Kronkorken oder Weinkorken. Wir entschieden uns für letzteres. Darüber hinaus, wurde das Etikett mit Kleister für uns frisch auf die Flaschen gebracht. Der Cidre selbst war erfrischend, prickelnd und fruchtig.
Cidre (trocken, lieblich, halbtrocken) 2,80 €
Pommeau 10 €

Zusammenfassung Cidre-Tour

Alle Bauern sind sehr gastfreundlich und nehmen sich viel Zeit. Darüber hinaus war die Verkostung überall kostenlos. Weil wir einmal wieder etwas später in die Gänge kamen und erst 16 Uhr die Tour begannen, waren wir bis auf die erste Farm, immer die einzigen Gäste. Auf der ersten und letzten Farm wurde Englisch gesprochen, wobei man hier auch alles schon sehr professionell und auf die Touristen abgestimmt ist, während die anderen Bauern sehr familiär und authentisch durch ihre Anwesenheit und Aufmachung (Kittelschürze, Gummistiefel, dreckige Hände) waren. Trotz der Sprachbarrieren auf den kleinen Farmen, konnten wir uns am Ende auch mit unserem Schulfranzösisch und Händen und Füßen ganz gut Verständigen.
Die geschmacklichen Aussagen zu den verschiedenen Cidre sind indes sehr subjektiv und in keiner Weise negativ zu verstehen. Wahrscheinlich würdet ihr andere Cidre gut findet. Ich persönlich mag gerne Cidre, die fruchtig und erfrischend schmecken, mit dem typischen Apfelsaftgeschmack. Ihr mögt vielleicht mehr die vergorene oder trockene Variante. Auf dieser Strecke kommen auf jeden Fall alle auf ihren Geschmack. Sehr zu empfehlen ist die Tour mit dem Fahrrad, weil die Landschaft einerseits wunderschön ist und andererseits man bis zur nächsten Farm gleich wieder nüchtern ist. Aber man sollte entweder etwas trainierter oder sich den Hügeln der Gegend zumindest bewusst sein. Das Auto könnt ihr entweder in Beuvron-en-Auge oder Cambremer stehen zu lassen, um die Bauern in der Nähe zu befahren.

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Sonntag, 02.08.
Wir hatten an der Küste in Bloneur-Sur-Mer übernachtet und sind direkt neben einem antiken Flohmarkt augewacht. Jedoch verrät schon das Wort antik, dass die Gegenstände sehr teuer waren, und die Franzosen anscheinend auch nicht so gerne Handeln. Weiter ging es deshalb nach Honfleur. Als fast in Honfleur waren, kamen wir dann nochmal an einem riesigen Flohmarkt vorbei. Zu einladend, dass wir einfach vorbeifahren konnten. Diesmal hatten wir mehr Erfolg und ein paar tolle Schnäppchen gemacht.

Honfleur

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Wenn ihr von der Küste kommt, gibt es zwei Straßen, die in die Stadt führen, die Straße am Strand entlang ist schneller. Kurz nach dem Waldstück sind kostenlose Parkplätze, wo wir auch Campten. Im Sommer ist die Stadt am Wochenende sehr überfüllt, besonders im berühmten Hafenbereich, wo die alten Häuser stehen, die Monet und zig andere Künstler malten. Hier geht mit dem Auto für Stunden gar nichts. Grund sind die zahlreichen Einbandstraßen, die die Franzosen zu lieben scheinen.

Wir hatten trotzdem eine schöne Zeit. Statt in die Stadt, sind wir am späten Nachmittag an den Strand gefahren, der nach 18 Uhr schon ziemlich leer war. Mit einer Flasche Cidre, genossen wir den Sonnenuntergang und das riesige Industriegebiet, welches sich gegenüber befindet und abends beleuchtet ist. Wenn Ebbe ist, kann man sehr weit ins Wasser laufen.

Montag, 3.8.

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Rouen

Heute fuhren wir weiter nördlich in die historische Hauptstadt der Normandie – nach Rouen. Das Auto parkten wir etwas außerhalb und fuhren stattessen mit dem Rad ins Stadtzentrum. Weil wir direkt am botanischen Garten von Rouen hielten, beschlossen wir gleich dort zu picknicken. Ein sehr schöner, großer angelegter Garten, der verschiedene Sitzmöglichkeiten und sogar Tische bietet. Darüber hinaus gibt es verschiedene Gewächshäuser.

Den Mittelpunkt des Gartens bildet der Springbrunnen und ist umgeben von bunten Blumen. Definitiv sehenswert. Nachdem wir die Seine überquerten erreichten wir auch schon die Altstadt und die gotische Kathetrale von Rouen.

Das Bauwerk zählt mit zu den höchsten Gebäuden der Stadt, und inspirierte bereits Monet zu seinem gleichnamigen Bilderzyklus. Während des zweiten Weltkrieges wurde Rouen von den Deutschen besetzt und durch Bombardierungen stark zerstört. Jedoch sind immer noch rund 2000 Fachwerkhäuser aus dem Mittelalter erhalten geblieben, und viele historische Gebäude wurden wieder aufgebaut.

Auf den Spuren von Jeanne D´Arc liefen wir durch die Stadt und entdeckten mithilfe unseres Stadtplanes den gleichnamigen Turm, der als einziger noch von der um 1200 erbauten Burg noch übrig ist. Hier wurde die junge Jeanne d’Arc fünf Monate lang eingesperrt und gefoltert, bevor sie öffentlich auf dem Marktplatz auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde. Noch heute wird sie von den meisten Franzosen verehrt und gefeiert. Der Turm ist gleichzeitig ein Museum, in dem man die Geschichte von Jeanne D´Arc nachverfolgen kann.
Eintritt: Normalpreis 2 €; Studenten kostenlos, Informationsblatt in mehreren Sprachen gibt es kostenlos dazu.
Tipp: Montags haben viele Sehenswürdigkeiten in Europa geschlossen, so auch in Frankreich. Am besten vorher im Internet informieren.

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Die Strecke zwischen Rouen und Vernon ist wunderschön mit dem Auto zu fahren. Vorbei am Fluss und den zahlreichen sich aneinanderreihenden Feldern, die Straße schlängelt sich teilweise wie eine Achterbahn über die Hügel, und immer wieder kommt man an kleinen süßen Orten vorbei.
Eigentlich wollten wir in Vernon übernachten, aber nachdem uns ein seltsamer Typ angesprochen hatte, der dann kurze Zeit später noch von der Polizei festgenommen wurde, entschieden wir uns doch weiter zufahren. Jedoch konnten wir zumindest unser Abendbrot – Rindersteak – direkt am Fluss genießen.

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Dienstag, 4.8.
Monet Garten in Giverny

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Giverny ist nachts ein kleiner verschlafener Ort, wo sich bis auf ein paar Einheimische wohl so gut wie nie Touristen aufhalten. Dass kann ich so sagen, weil wir auf dem Touristenparkplatz in Giverny übernachteten. Dieser ist übrigens sehr zu empfehlen, da er Schattenspende Bäume hat und auch sonst ist der Parkplatz eher eine Grünfläche ohne Teer. Wir dachten es sei schlau gleich am Touristenmittelpunkt zu übernachten, weil wir dann die ersten im Garten sein würden. Doch wir haben nicht die Asiaten mit einkalkuliert. Die marschierten in Scharen bereits um 9 Uhr an uns vorbei, obwohl der Garten erst um 9:30 Uhr aufmacht. Kurz danach füllte sich auch der Parkplatz ziemlich zügig und dann war es endgültig mit der Ruhe vorbei. Wir frühstückten dennoch in Ruhe. Als wir dann auch in Richtung Garten liefen, stellten wir schnell fest, dass der Garten ein Touristenmagnet ist. Überall Menschenmassen, Souvenirgeschäfte und überteuerte Preise.

Trotzdem wollten wir zumindest den berühmten Garten und Teich Monets sehen. Zumindest die scheinbar lange Warteschlange verlief sich relativ schnell.

Der Garten selbst war wunderschön, genau nach meinem Geschmack. Viele verschiedene Pflanzenarten, die nicht in Reih und Glied wie in einem Botanischen Garten geordnet angepflanzt wurden, sondern durchmischt, so dass sie in ihrer natürlichen und farblichen Pracht nebeneinander als buntes Blumenparadies strahlten.

Highlight des Gartens ist der berühmte Wasserlilienteich, von dem Monet zahlreiche Bilder zu verschiedenen Jahreszeiten malte. Die Eintrittskarte zum Garten ermöglicht euch auch die Besichtigung des Monet Hauses, dass direkt an dem Garten angeschlossen ist. In dem hat er die letzten 43 Jahre seines Lebens verbracht. Von innen hat man einen tollen Blick auf den Garten. Jeder Raum ist farblich individuell gestaltet und es hängen auffällig viele Drucke asiatischer Künstler und anderer Impressionisten an den Wänden.

Insgesamt sind der Garten und das Haus sehenswert. Wenn man Student ist, geht es noch preislich, Normalpreis finde ich persönlich überteuert. Des Weiteren solltet ihr euch den Touristenmassen bewusst sein. Eine ruhige Minute findet ihr nur nachts..;-)

Weitere Monet Attraktionen in Giverny ist sein Grab auf dem Dorffriedhof, das Museum der Impressionisten und ein Mittelalterlicher Teil des Dorfes.
Eintritt: 9,50 € Normalpreis; 5,50 € für Studenten
Öffnungszeiten: 9:30-18:00
Tipp: Am besten zur Mittagszeit zwischen 12 Uhr und 14 Uhr die Gärten besuchen, denn der Touristenansturm ist enorm. Früh und nachmittags werden hier werden die Touristengruppen nacheinander durch den Garten geschleust, da ist nicht an Natur und Idylle zu denken.

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Versailles

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Unsere Pläne verliefen für den Rest des Tages etwas anders als geplant. Später als erwartet erreichten wir Versailles und wer denkt der Garten von Monet ist Massentourismus der sollte gar nicht nach Versailles fahren, denn dort ist die Hölle los. Trotz, dass wir erst 16 Uhr ankamen, schlängelten sich die Touristen auf dem Vorplatz auf und ab, um in den Palast zu gehen.

Wartezeit wahrscheinlich immer noch 3 Stunden?! Parken ist überteuert und kostenlose Parkplätze gibt es nicht. Die Parkplätze über Parkopedia existierten nicht oder nicht mehr. Weil wir an einem Dienstag kamen, kostete auch der Garten Eintritt. Denn im Sommer eröffnet der Garten weitere Teile, die normalerweise nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind und gleichzeitig werden Wasserspiele in den Springbrunnen geboten. Weil wir am Ende nur noch 1,5 Stunden bis zur Schließung Zeit hatten, beschlossen wir doch lieber nach Paris zu fahren.
Eintritt Schloss: 15 € Normalpreis
Kostenlos für:
• Besucher <18 Jahre
• EU-Bürger <26 Jahre
• Schüler
• Amis de Versailles
• „Un an à Versailles“
• Menschen mit Behinderung
• für alle Besucher an jedem 1. Sonntag der Monate Januar, Februar, März, November und Dezember
Eintritt Gärten: kostenlos
außer dienstags im Sommer: 9 € Normalpreis und 7 € für Studenten, Brunnenwasserspiele und weitere Teile der Gärten werden für die Öffentlichkeit geöffnet
http://chateau-versailles.npage.de/1-6-0-tickets.html
Tipp: Am besten fährt man mit dem Zug von Paris aus nach Versailles. Denn die Parkmöglichkeiten in Versailles sind gering und immens hoch (z. B. 20 min. ab 2 €).

Paris

18 Uhr erreichten wir dann Medeun, wo wir wiedermal über Parkopedia versuchten einen kostenlosen Parkplatz zu finden. Zunächst versperrten uns die ganzen Bauarbeiten den Weg, um am Ende zwar noch den Parkplatz direkt an einer Zugstation zu finden, aber dann festzustellen, dass dieser Parkplatz mal wieder nicht kostenlos ist. Parkopedia ist sch..:-)
Weil wir am Ende so lange am Bahnhof standen und wir nach einem etwas erfolglosen Tag nicht wussten, wie der folgende Plan aussieht, kam ein sehr netter junger Franzose, um uns einige Tipps zu geben, gerade richtig.
Er empfahl uns ein paar kostenlose Parkplätze weiter oberhalb am Park. Dort angekommen, fanden wir diese auf, und richteten unser Nachtlager ein. Hier sei dazu gesagt, dass es trotzdem eine Hauptstraße ist. Wenn ihr jedoch so müde von einem trubeligen Tag in der Stadt seid, werdet ihr sicher dennoch schlafen können.
Weil die Umgebung in Paris nicht so flach wie erwartet war (sehr steile Straßen, fast wie in San Franzisco) entschieden wir uns gegen die Räder und nahmen den Zug in die Stadt. Das ging schnell einfach und war auch nicht teuer. Zunächst bis Javel und von dort mit dem Bus zum Eifelturm für 2,50€/Person. Zudem sagte man uns, dass wir das Ticket für alle öffentlichen Verkehrsmittel in Paris nutzen konnten. Leider hatten wir nicht mehr Zeit. So blieb der Eifelturm unser einziges Ziel für diesen Tag. Zumindest hatten wir das Vergnügen den Glanz des Turmes gleich zweimal zu erleben, denn jede Stunde glitzert der Stahlkoloss mit sich selbst um die Wette.

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Essen ist in Paris und besonders um die Touristenattraktionen sehr teuer. Wir hatten jedoch Hunger und landeten mit knurrenden Magen bei einer Italiener direkt an der Hauptkreuzung. Für eine Pizza Calzone, eine Pizza Salami und ein großes Bier bezahlten wir 32 € und dass war noch günstiger als einige andere Restaurants.

Zumindest sahen wir den Eifelturm bei Tag und Nacht, und dieser funkelte uns dann noch stündlich an. Der Touristenstrom ließ nicht nach, aber wir genossen es trotzdem. Dennoch wollten wir gleich am nächsten Morgen weiter fahren, da uns die Stadt eher stresste.

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Mittwoch, 05.08.
Irgendwie war es noch einfach nach Paris reinzufahren, jedoch wieder rauszukommen, ohne die teuren Mautstraßen zu nutzen, war wie ein Hindernislauf. Überall Einbahnstraßen oder Saggassen. Ob wir das am Ende doch noch schafften erfährt ihr nächste Woche im dritten und letzten Teil unserer Frankreichspezialwochen.
Wie auch schon die letzten Male, möchte ich euch auch diesmal wieder meine Top Places to visit präsentieren. Da die Normandie so reich an diesen Orten ist, und mir die Entscheidung ziemlich schwer viel, gibt es heute mal eine Top 10 von mir.

Tipps:

• Vermeide Touristen in dem ihr kurz vor Schließung geht oder in der Siesta zwischen 12 und 14 Uhr
• Geschäfte geschlossen (Siesta) 12-14/15 Uhr
• Geschäfte sonntags geschlossen, auch Supermärkte
• Montag Ruhetag für viele Museen, Kirchen und andere Sehenswürdigkeiten

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Essen und Trinken

Leben wie der König in Frankreich – dieses Sprichwort trifft definitiv auf die Normandie zu, wenn es um Essen und Trinken geht. Auch wir haben uns durch die Spezialitäten der Region gegessen (z.B. Zwiebelkuchen) und vor allem getrunken, und viele neue interessante Dinge gelernt und entdeckt. Cidre hatten wir ja bereits in der Bretagne getrunken und Calvados war uns zumindest ein Begriff, aber neu in die Runde kam nun der Aperitif Normand bzw. Pommeau. Wenn sich bei euch jetzt ein großes Fragezeichen aufgetaucht ist, kein Problem, im Folgenden erkläre ich euch den Unterschied und die Trinkweise der 3 Getränke. Zunächst einmal sind die Getränke alle drei alkoholisch. Trotz, dass völlig unterschiedlich schmecken, beinhalten sie aber die gleiche Basis – Apfel.

Pommeau
Pommeau oder auch Aperitif Normand genannt, ist ein Mix aus gerade beginnenden fermentierenden Cider und einen jungen Calvados. Dieser wird vor dem Essen kalt, aber ohne Eis als Aperitif getrunken. Der Alkoholgehalt beträgt 17 % vol.

Cidre
Cidre ist die französische Variante von Cider und ist demnach ebenfalls fermentierter Apfelsaft. Während traditioneller britischer Cider ohne Kohlensäure ist, ist der Sprudel im Normannischen Cidre kennzeichnend. In der Normandie wird der Cidre anstatt von Wein während des Essens getrunken. Der Alkoholgehalt schwankt, je nachdem ob der Cider Süß, halbtrocken oder trocken ist, zwischen 2 % vol. und 5,5 % vol.

Calvados
Calvados ist ein Brandy wie Cognac. Er wird aus Cider destilliert und ist aufgrund dessen ein Apfel Brandy mit 40 % vol. Alkohol. Dieser wird als Digestif nach dem Essen getrunken.

Käse

Besonders berühmt ist die Normandie für seinen Camembert, der seine Ursprünge in der gleichnamigen Stadt Camembert hat. Das besondere dieses Camemberts ist, dass er nicht pasteurisiert wird, also nicht keimfrei am Ende ist. Deshalb ist er in einigen Ländern auch verboten (z.B. USA) Aber auch andere Käsesorten sind ein echter Gaumenschmaus in dieser Region. Für mehr Informationen schaut mal hier: www.fromage-normandie.com

Top 4

  1. Camembert
  2. Livarot
  3. Pont-L´Eveque
  4. Neufchatel

Supermarket
• Carrefour
o Shopping Center
o Viele regionale Produkte
o Apotheke
• E.Leclerc
o Günstig
o Viele regionale und bio-Produkte
o Klamotten
• Super U
o Viele Eigenmarken
o Regionale Produkte
o Kostenlose Camper Van Campingplätze
• Cocci Market (Neu)

Viele Grüße Eure Nadja

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