Schlemmen auf Französisch – mit Zwiebelkuchen den Herbst begrüßen

ZwiebelkuchenAuch wenn ich es immer wieder gerne verdränge – wir müssen uns langsam aber sicher vom Sommer verabschieden… Ein bisschen freue ich mich aber dann doch auf den Herbst. Und das nicht nur wegen der Hoffnung auf goldene Herbsttage und eine schöne bunte Blätterpracht, sondern auch kulinarisch.

Angesteckt von Nadjas Reiseberichten aus der Normandie und vom Federweißer, der sich in den Kaufhauskühlregalen reiht, habe ich vor kurzem Zwiebelkuchen gebacken. Schwäbisch, aus dem Elsass oder nach Omas Rezept gibt es ihn in unterschiedlichsten Varianten, mit Hefeteig oder Mürbteig. Ich habe mich für einen Quark-Öl-Teig entschieden.


Zutaten Zwiebelfüllung

  • 8 mittelgroße, rote Zwiebeln
  • Butter zum Anbraten
  • 1 Becher Crème Fraîche (200g)
  • 1 Ei
  • 250 ml Milch
  • 3 EL Mehl
  • 150g Schinken in Würfeln (entweder Kochschinken oder den, den man schon in den praktischen Würfeln kaufen kann)
  • Pfeffer und Salz zum Abschmecken

So geht’s

Zwiebeln schälen und in dünne Scheiben schneiden, in der Butter andünsten und schonmal mit Salz und Pfeffer würzen. In der Zwischenzeit die restlichen Zutaten vermischen und anschließend unter die Zwiebeln rühren. Wer mag, kann für den Geschmack auch den Schinken kurz zusammen mit den Zwiebeln anbraten. Das Schinkenaroma zieht aber auch beim Backen wunderbar durch.


Zutaten Quark-Öl-Teig

  • 200g Mehl
  • 2-3 TL Backpulver
  • 150 g Quark (wer es würzig mag, kann hier auch Kräuterquark nehmen)
  • 3 EL Öl
  • 5 EL Milch

So geht’s

Die Zutaten gut verkneten und dann in eine gefettete Springform geben. Dabei den Teig etwa vier Zentimeter am Rand hochziehen und gut festdrücken. Nun noch die Zwiebel-Schinken-Masse einfüllen und ab in den Ofen!

Backzeit: 50 Minuten bei 180°C. Ich habe kurz vor dem Backende die Grillfunktion zugeschaltet, damit die Kruste schön knusprig wird.

Herauskommt ein wunderbar saftiger Zwiebelkuchen, mit dünnem und knusprigen Teig. Genau wie ich es mag: Viel Füllung und wenig Teig 🙂 Abgekühlt und etwas durchgezogen schmeckt er wohl auch noch, habe ich mir sagen lassen, aber solange hat diese herbstliche Köstlichkeit bei uns nicht überlebt… Ich merke schon, beim Schreiben läuft mir wieder das Wasser im Mund zusammen 🙂

Variationsmöglichkeiten

  • Mischt etwas Feta, Oliven und Thymian unter die Zwiebelmasse
  • Ersetzt den selbstgemachten Teig durch Blätterteig
  • Apfel und Roquefort
  • Frühlingszwiebeln oder Lauch
  • Lachs statt Schinken

Zu einem Stück Zwiebelkuchen gehört für mich unbedingt ein Glas gut gekühlter Federweißer. Prost auf den Herbst und lasst es euch schmecken!

Eure Teresa

[Gesamt:3    Durchschnitt: 5/5]

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