Peking-Ente

Pekingente

Juhuu – endlich gibt es selbstgemachte Ente!! Mein Freund und ich sind bekennende Liebhaber der Chinesischen Küche und planen schon seit Ewigkeiten, uns mal selbst an der Zubereitung einer Pekingente zu versuchen. Rezept-Beschreibungen von 24-Stunden-Marinierzeit, Trocknen, Frittieren und Bratgeräten, die nicht in unserer Küche zu finden sind, haben uns bisher beim Appetit auf dieses köstliche Essen immer wieder ins China-Restaurant geführt. Schließlich hat uns dann aber doch der Ehrgeiz gepackt und wir haben einen langen, gemütlichen Sonntag dazu genutzt, unsere Ente zu brutzeln.

Dafür haben wir uns aus verschiedenen Rezepten und Anleitungen unser Rezept zusammengebastelt. Statt 24 Stunden haben wir das Fleisch nur zwei Stunden eingelegt, wir haben es nicht frittiert und haben uns nach getaner Arbeit gefühlt, wie ein Chinesischer Kaiser an der Festtafel. Wenn ihr also auch Lust auf Ente nach Peking-Art habt – es funktioniert!


Zutaten Ente und Marinade

  • Zwei Entenbrüste
  • Reiswein
  • Honig
  • Hoisinsoße
  • Austernsoße
  • 1/2 TL 5-Gewürze-Pulver
  • Sojasoße
  • Nach Geschmack: sehr fein gehackter Ingwer und/oder Knoblauch

So geht’s

Statt einer ganzen Ente haben wir zwei Entenbrüste (Bio und tiefgefroren) besorgt. Das schien uns etwas einfacher zu sein. Plant genug Zeit ein, um sie auftauen zu lassen 🙂

Mischt aus den Zutaten eine Marinade zusammen – wir haben uns dabei ein bisschen nach unserem Geschmack leiten lassen. Seid nur etwas vorsichtig mit dem 5-Gewürze-Pulver, wir mussten feststellen, dass das einen doch sehr starten Eigengeschmack hat… 

Pekingente

Legt dann die Ente für ein bis zwei Stunden in der Marinade ein und wendet die Entenbrüste nach der Hälfte der Zeit. Dabei ab und zu mit der Marinade übergießen. Anschließend haben wir zuerst die Hautseite der Ente scharf angebraten und dann auch die andere Seite kurz gebrutzelt. Hebt etwas von dem Bratenfett auf, um das Gemüse später damit zu würzen, oder die Nudeln etwas anzubraten. Danach heißt es, ab in die Form und in den Ofen damit. Dabei immer wieder mit Marinade und wenn ihr mögt, Honig bepinseln. Um sicher zu gehen, dass die Ente wirklich durchgebacken ist, haben wir nach etwa einer Stunde einfach ein Stück angeschnitten. Damit die Ente schön kross wird, könnt ihr sie noch eine Weile mit der Grillfunktion des Backofens schmoren. 


Zutaten Gemüse

  • Chinakohl
  • Lauchzwiebeln und/oder Zwiebeln
  • Möhren
  • Pilze (Champignons, Mu-Err, Shiitake…)
  • Worauf ihr sonst noch Lust habt: Paprika, Zuckerschoten, Pak-Choi…
  • Etwas Marinade von der Ente
  • Öl vom Anbraten der Ente
  • Sojasoße

Pekingente

So geht’s

Bratet das Gemüse einfach in etwas Öl an und würzt es mit einem Rest der Entenmarinade und/oder etwas Öl vom Backen und je nach Laune mit Soße aus der großen Sojasoßenauswahl. Fertig!


Zutaten Soße

Zu Gemüse und Nudeln gehört auch eine leckere Soße. Da wir vergessen haben, Gemüsebrühe zu kaufen (bei der langen Einkaufsliste mussten wir ja zwangsläufig irgendwas vergessen…), haben wir sie uns kurzerhand aus Zwiebeln, etwas Möhre, Frühlingszwiebel, Pilzen, einem Lorbeerblatt und Salz selbst zusammengeköchelt. In die Brühe werden noch folgende Zutaten gerührt:

  • Sojasoße dunkel
  • Sojasoße süß
  • Hoisinsoße
  • Austernsoße

Pekingente

Pekingente

Ist die Soße noch zu flüssig, könnt ihr sie mit Mehl oder etwas Kartoffelstärke andicken. Lasst sie noch ein bisschen köcheln und schmeckt nochmal ab. Wir haben das Gemüse dann einfach drin gelassen. Wir waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden und können euch nur den Tipp geben – einfach immer wieder kosten und abschmecken 😉 Mit den vielen verschiedenen Soßen lässt sich für jeden Geschmack die richtige Nuance kreieren!

Pekingente

Dazu gab es bei uns chinesische Eiernudeln aber Reis schmeckt mit Sicherheit auch sehr lecker dazu! Viel Spaß beim Nachkochen und natürlich guten Appetit wünschen wir euch! Eure Teresa

[Gesamt:8    Durchschnitt: 5/5]

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2 comments

  1. Kirsten says:

    Oh wie lecker! Ich habe mich aufgrund der von euch beschriebenen Gründe bisher auch noch nicht rangewagt, aber mit diesem Rezept scheint es absolut machbar – danke dafür 🙂

    Liebe Grüße,
    Kirsten

    • Frau und Fräulein Kreativ says:

      Liebe Kirsten, gut zu lesen, dass es auch dir so geht wie uns 😉 Wir waren echt zufrieden mit dem Ergebnis. Viel Erfolg beim Ausprobieren, lass uns wissen, wie es dir geschmeckt hat!
      Liebe Grüße von uns!

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